Das Projekt
EURONLINE
Unsere Beteiligung an der EU -
Gemeinschaftsinitiative ADAPT
EURONLINE
- Qualifikationsbedarf und -bedürfnisse zur professionellen Nutzung
von Online-Technologien im Land Brandenburg
Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der
Online-Technologien hatten sich sechs Bildungsträger im Land Brandenburg
zusammengefunden, um im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative ADAPT
Arbeitnehmer in kleineren und mittleren Unternehmen auf die technologischen
Herausforderung der nächsten Jahre vorzubereiten. Die ABU Belzig hat
dabei die Projektführung übernommen.
Mit drei weiteren Partnern aus anderen Regionen der
EU, die an ähnlichen Projekten arbeiten, werden Erfahrungen ausgetauscht
und gemeinsam Bildungsinhalte erarbeitet.
Das Projekt lief vom 02.01.98 bis zum 30.04.2000, es wurde erfolgreich beendet.
Unsere Partner im Land Brandenburg
beim Projekt EURONLINE
:
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ABU - Akademie für Berufsförderung
und Umschulung Belzig gGmbH in Belzig und Potsdam
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EB - Gesellschaft zur Förderung der
Erwachsenenbildung im Land Brandenburg gGmbH in Hennigsdorf
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TELCO TECH GmbH in Teltow
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FGE - Fachzentrum für Grafische Datenverarbeitung
und EDV GmbH in Teltow
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mandat - Management- und Datenverarbeitungsservice
in Potsdam
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INM - Institut für Netze und Multimedia
Brandenburg e.V. in Brandenburg
Unsere transnationalen Partner beim
Projekt EURONLINE:
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Das Grafische Lyceum Amsterdam in den
Niederlanden, eine renomierte Bildungseinrichtung aus dem Bereich Printmedien
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Das Voormingsinstituut Brügge in
Belgien, ein regionales Bildungszentrum für West-Flandern
-
Der Förderverein des Berufsschulzentrums
Glockenspitz Krefeld e.V. in Deutschland
Die inhaltlichen Schwerpunkte beim Projekt
EURONLINE
:
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Durchführung einer Feldstudie zu Online-Nutzung
und Bildungsbedarf im Land Brandenburg.
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Entwicklung von Curricula und Lehrmaterial zur
beruflichen Weiterbildung für die professionelle Online-Nutzung.
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Durchführung von Pilotkursen zur Erprobung
und Weiterentwicklung der Curricula.
Problemhintergrund des ADAPT-Projektes
Die Online-Technologien,
die Nutzung des Internet, die Kommunikation und Information haben begonnen
die Zukunft aller Unternehmen und die berufliche Existenz vieler Arbeitnehmer
entscheident zu beeinflussen und zu verändern. Kleine und mittlere
Unternehmen sind hiervon genauso be-troffen wie Großunternehmen.
Die Chancen und Möglichkeiten der KMU sind dabei zwar etwas anders
gelagert, aber sie müssen die Computer-technik und die Online-Technologien
letztlich bei Strafe einer ansonsten rasant zunehmenden Ineffizienz für
sich nutzen. Für die Arbeitnehmer wird der Übergang in die Informationsgesellschaft
einen ähnlichen Wech-sel bedeuten, wie der Übergang von der Schreibmaschine,
dem Zeichen-brett und der Tabelliermaschine zum Computer. Nur wer sein
Werkzeug beherrscht (Computer und Online-Technologien) kann seine Aufgaben
effektiv lösen und so im weltweiten Wettbewerb und auf dem nationalen
Markt bestehen.
Zielstellung des ADAPT-Projektes
EURONLINE
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Reduzierung von Arbeitslosigkeit
durch geeignete Bildungs-maßnahmen, die nicht am Bedarf vorbeigehen.
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Momentaufnahme der Online- und
Internetnutzung im Land Brandenburg durch eine Feldstudie.
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Entwicklung von Schulungsangeboten
für Mitarbeiter aus kleinen und mittleren Unternehmen zur Nutzung
und Anwendung von Online-Technologien.
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Ermittlung regionaler Entwicklungstendenzen
zur Erhöhung der Effizienz der Fortbildungsangebote.
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Nutzung von Erfahrungen aller
bisherigen, gleichlaufender Projekte in anderen europäischen Regionen.
Verlauf des ADAPT-Projektes EURONLINE
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Mitte 1996 Beginn der Projektvorbereitung
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Am 27.04.97 Antrag mit Grobkalkulation
beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen
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November 1997 Einreichung der
Feinkalkulation bei der BBJ Servis GmbH
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Ende 1997 Mitteilung, daß
ab 01.01.1998 Ausgaben getätigt werden können
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April 1998 Beginn des ersten
Kurses durch die ABU
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Anfang Mai Einsteigerkurs durch
Projektpartner mandat
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Am 26. Juni 1998 Eingang
Bewilligungsbescheid für das ADAPT-Projekt
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Juli 1998 Abschluß der
Vereinbarungen mit den Projektpartnern
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Am 26. August Vorlage erster
Entwurf der Feldstudie
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Am 03.11.1998 Vorstellung der
Feldstudie im TGZ in Belzig
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bis 31.12.1998 Realisierung von fast 3.500 Teilnehmerstunden
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September 1999 Projektverlängerung bis 31.12.1999
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November 1999 Umverteilung von Teilnehmerstunden und Fördermitteln zwischen den Projektpartnern
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Dezember 1999 Bestätigung zur Projektverlängerung bis 30.04.2000
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Projektende am 20.04.2000
Aktivitäten der Projektpartner
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Am 23.01.98 erstes Treffen der
transnationalen Partner
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27./28.02.98 Vorstellung ADAPT-Projekt
auf der Bildungsmesse in Potsdam
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04.03.98 erstes Arbeits-treffen
der Projektgemeinschaft EURONLINE.
-
Weitere Arbeitstreffen im April,
Juni, Juli, August und September
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13.05.98 transnationaler workshop
in Krefeld
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10.06.98 Austausch von Curricula
zu den einzelnen Kursmodulen
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Am 25.06.98 erste Zusammenkunft
des beratenden Beirates
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Juli 98 Abschluß von Vereinbarungen
zur Zusammenarbeit zwischen dem Projektleiter ABU und den Partnern
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02.11.98 Transnationaler Workshop
bei der ABU in Belzig
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11.09.1998 Transnationale Arbeitsberatung in Amsterdam
- 03.11.98 Vorstellung der
Feldstudie im TGZ Belzig
- 25.01.1999 Transnationale Arbeitsberatung in Brügge, Belgien
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27./28.05.1999 Transnationaler Workshop in Krefeld
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16. - 18.03.2000 Transnationale Konferenz „ADAPT and the Future“ in Amsterdam
Innovationscharakter des ADAPT-Projektes
-
Die in der Projektgemeinschaft
vereinigten Bildungsträger arbeiten in dieser Form zum ersten Mal
zusammen.
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Die Zusammenarbeit der gemeinnützigen
und privaten Bildungs-träger ist von großer Bedeutung für
eine Struktuierung der Bildungs-angebote in diesem Bereich.
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Eine fundierte Übersicht
über die Nutzungsintensität, Nutzungsziele und -perspektiven
des Internet im Land Brandenburg existierte bisher nicht.
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Die Online-Technologien werden
in die Fortbildung integriert.
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Ein modulares Kursprogramm,
das von verschiedenen Bildungs-trägern angewendet wird, ist in dieser
Art bisher neu.
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Das Land Brandenburg ist mit
diesem innovativen Schritt in der Erwachsenenbildung beispielgebend in
Europa.
Erkenntnisse der Feldstudie
zur Nutzung von Online-Diensten
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Mit Stichtag 31.05.98 wurden
im Land Brandenburg rund 800 Firmen und Einzelpersonen erfaßt, die
im Internet mit einer oder mehreren Webseiten präsent sind.
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Mit ca. 36 Prozent sind die
Dienstleister führend bei den Internet-Auftritten in der Region Brandenburg.
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Die häufigsten Nutzungsarten
bei der Anwendung von Online-Technologien sind : Telebanking, E-Mail, Informieren
und Recherchieren (Fahrplan, Wetterdienst etc.)
Einige Aussagen der Feldstudie zum Schulungsbedarf im Land Brandenburg
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Der Bedarf an hochwertigen Qualifizierungsmaßnahmen
zur Nutzung und Anwendung von Online-Technologien wird von den Unternehmen
gesehen. Sie sehen aber ebenso, daß sie dafür eigentlich weder
die Zeit noch das Geld haben.
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Durch kleine und mittlere Unternehmen
sind vor allem preiswerte Kurzschulungen gefragt, die nach Möglichkeit
am Morgen oder am späten Nachmittag stattfinden sollten.
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Die Mehrheit der Befragten betrachtet
Kurse bis zu 20 Unter-richtsstunden als sinnvoll und ausreichend.
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Rund 90 Prozent der Befragten
sprachen sich für eine externe Schulungs- und Ausbildungseinrichtung
aus.
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